Leitbild

Wir verstehen uns als Sendungsgemeinschaft mit allen, die am franziskanischen Charisma und am Sendungsauftrag des Ordens teilhaben.

Mit Christus an der Seite der Menschen

Lebensmodell des hl. Franziskus

Wir brechen immer wieder mutig auf (OLB)

  • Wir riskieren Neues, weil es jemanden gibt, der mehr kann und ist, der Weg, Wahrheit und Leben ist.
  • Mit Hilfe neuer Erkenntnisse verbessern wir kontinuierlich den Unterricht.
  • Wir wechseln die Perspektive und sehen mit dem Blick des Schülers seine ganzheitliche Entwicklung und nehmen wahr, dass Schüler auch Experten sein können (= kompetent in ihrem Bereich).
  • Wir sehen in erster Linie das Gute nicht die Fehler und berücksichtigen die persönliche Entwicklung.

Anwendung:

  • Morgenkreis
  • Individuelle (z.B. phasenweise Freiarbeit) und kooperative Lernprozesse
  • Projektorientierter Unterricht (pro Jahrgang jährlich einmal)

In Wertschätzung begegnen wir Menschen anderen Glaubens und anderer Kulturen (OLB)

  • Wir sorgen dafür, dass SchülerInnen, Lehrpersonen und Eltern gern in die Schule gehen.
  • Wir geben Rückmeldungen persönlich, verstärkend, konkret.
  • Wir nehmen uns Zeit für Elterngespräche, informieren sie über unsere Arbeit und binden sie mit ein.
  • Wir machen die Öffentlichkeit auf unsere Arbeit und das Leben von Kindern und Jugendlichen heute aufmerksam.
    Damit halten wir auch den Stellenwert von Kindern in der Gesellschaft wach.
  • Wir befähigen die Schüler zu einem dialogischen Leben.

Anwendung:

  • Portfolio: Das Dokumentieren von Lernergebnissen bringt den Schüler dazu, die eigene Arbeit wertzuschätzen.
  • Anbieten von Hilfen zur gewaltfreien Konfliktlösung, soziales Lernen

Staunend und in dankbarer Freude erfahren wir die Liebe Gottes (OLB)

  • Glauben ist für uns eine innere Überzeugung, die sich in unserem Tun und in den Begegnungen ausdrückt.
  • Die Zusage Gottes: „Du bist gewollt“ möchten wir anderen weiter geben.
  • Wir wollen die Realität des Alltags auf die göttliche Dimension hin offen halten und einen Raum für Glaubenserfahrungen ermöglichen.

Anwendung:

  • Gemeinsames Feiern des Kirchenjahres in Liedern, Schulgebet, Gottesdiensten

Wir sind berührt von der Not der Menschen

  • Wir setzen uns ein für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein.
  • Wir achten auf ein gutes Betriebsklima, auf Wirtschaftlichkeit in unseren Einrichtungen und auf sorgsamen Umgang mit den uns anvertrauten Gütern (OLB).
  • Es ist uns ein Anliegen, wirksam zum Ausgleich von Benachteiligungen beizutragen.
  • Wir sehen Leistung als Erschließung des Begabungspotenzials der SchülerInnen.

Anwendung:

  • Fördern einer Lernumgebung
  • Sozialprojekte
  • Projekte – Pilgrimschule

Unser Schulpatron - Franz von Assisi

* 1181 oder 1182 in Assisi, † 3. Oktober 1226 in Assisi

Franziskus wurde 1181 oder 1182 als Giovanni Bernardone in Assisi geboren, er entstammte einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie und trat schon früh in den Militärdienst ein. Er wurde Offizier und führte das übliche freie Leben. Als er jedoch im Städtekrieg zwischen Assisi und Perugia 1202 in Gefangenschaft geriet und schwer erkrankte, bewog ihn dies, sein Leben radikal zu ändern und in Armut und tätiger Nächstenliebe zu leben. Das führte zum Bruch mit seinem Vater.
In einer Zeit, in der viele auf der Suche nach einem neuen christlichen Leben waren, hatte er bald viele Anhänger. Die erste Ordensregel verfasste er nach dem neuen Testament. Als 1210 Papst Innozenz III. den Orden der Minoriten billigte, breitete sich dieser rasch aus.

1212 kam nach der Bekehrung Klaras von Assisi ein weiblicher Orden, die Klarissen, hinzu, und schließlich bildete sich der Dritte Orden von weiterhin im Leben stehenden Männern und Frauen. Franziskus, der gleich seinen Gefährten als Wanderprediger wirkte, zog sich 1220 von der Ordensleitung zurück und verfasste die endgültige Ordensregel, die durch Honorius III. bestätigt wurde.

Sie machte die innere und äußere Mission zur Hauptaufgabe der Franziskaner. Unter den von Franziskus verfassten Schriften sind sein Testament und der „Sonnengesang“ die bekanntesten.
1224 zeigten sich dann bei Franziskus die Wundmale Christi – die erste überlieferte Stigmatisation der Geschichte.

Der Ordensstifter starb am 3. Oktober 1226 in Assisi und wurde schon 1228 heiliggesprochen.