Was ist Armut?

Armut beginnt vor dem Verhungern. Man ist nicht erst dann arm, wenn man nichts mehr zu essen oder keine Behausung mehr hat. Es genügt, nicht mehr im Stande zu sein, so zu leben, wie es der gesellschaftlichen Norm entspricht. Im Leben der von Armut Betroffenen mangelt es an vielem. Wie zum Beispiel:
 
  • Unerwartete Ausgaben tätigen zu können 
  • Teilnahme am Alltagsleben – z.B. einmal monatlich Freunde und Bekannte einladen zu können
  • Ausreichende und gesunde Nahrung
  • Kleidung erneuern zu können
  • Angemessene Wohnmöglichkeit – angemessene Heizung, trockene Wohnmöglichkeit, ausreichend Platz
  • Möglichkeiten zur Lebensgestaltung – z.B. Urlaub, Telefon, PKW
 
Das wirkt sich einerseits auf die Gesundheit und andererseits auf den sozialen Status in der Gesellschaft negativ aus. Wenn diese Benachteiligung sichtbar wird, spricht man von manifestierter Armut.

 

Der Verein „Armut lindern in Österreich“ sammelt Sachspenden – hauptsächlich nicht mehr verwendete aber brauchbare Spielsachen, Kleidung und Gegenstände des täglichen Lebens – und gibt diese direkt an Bedürftige weiter. Dadurch erhöht sich zwar nicht deren geringes Einkommen, aber es mildert die Auswirkungen der Armut.

 

 

 

 

Zum Nachdenken

 

Wenn jeder in seinem direkten Bereich

die Welt in Ordnung hält, braucht keiner

die ganze Welt verbessern.