Im Deutschunterricht beschäftigte sich die 4a-Klasse in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Film „Jojo Rabbit“. Als kreativen Abschluss des Projekts gestalteten die Schüler Lapbooks. Sie setzten sich unter anderem mit den Figuren, der Handlung, historischen Hintergründen sowie der Botschaft des Films auseinander. Dabei entstanden vielfältige und liebevoll gestaltete Arbeiten mit Klappelementen, Zeichnungen, Texten und persönlichen Reflexionen.
„Jojo Rabbit“ ist eine tragikomische Filmsatire aus dem Jahr 2019 unter der Regie von Taika Waititi. Der Film spielt im nationalsozialistischen Deutschland und erzählt die Geschichte des zehnjährigen Jojo, der ein begeistertes Mitglied der Hitlerjugend ist. Sein Weltbild gerät jedoch ins Wanken, als er entdeckt, dass seine Mutter ein jüdisches Mädchen versteckt. Besonders originell: Jojos imaginärer Freund ist eine skurrile Version von Adolf Hitler, die seine inneren Konflikte widerspiegelt.
Der Film behandelt ernste Themen wie Propaganda, Vorurteile und Zivilcourage auf ungewöhnliche Weise – mit Humor, aber auch viel Tiefgang. Gerade diese Mischung regte die Schüler zu intensiven Diskussionen und kreativen Umsetzungen an.
Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und differenziert sich die Klasse mit dem Film auseinandergesetzt hat.

